Sanierung Wärmeerzeugung und Einbau BHKW - Genehmigung von überplanmäßigen Mitteln - Vergabe der Heizungsarbeiten

Betreff
Fechtzentrum Sanierung Wärmeerzeugung und Einbau BHKW
- Genehmigung von überplanmäßigen Mitteln
- Vergabe der Heizungsarbeiten
Vorlage
TU 010 / 2021
Art
Drucksache TU

1.         Überplanmäßige Mittel in Höhe von 30.000 Euro bei dem Produktsachkonto „Paul-Gnaier-Fechtzentrum Neubau Blockheizkraftwerk“ werden genehmigt.

2.     Die Firma ESW Wärmetechnik GmbH, Dr.-Adolf-Schneider-Str. 23, 73479 Ellwangen
         erhält den Auftrag für die Heizungsarbeiten zu den Preisen ihres Angebotes in Höhe von
         179.248,24 Euro.
 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Jahr

Produktsachkonto

Verfügbare

Mittel (EUR)

Bedarf (EUR)

Erläuterung

Einmalig

Laufend

2021

42.41.0000-42.11.0110-9907010031

100.000

99.248,24

 

Haushaltsansatz 2021 Ergebnishaushalt

2021

42.41.0000-78710500.842

50.000

Üpl. A. 30.000

80.000

 

 

Haushaltsansatz 2021 Investiv

Überplanmäßige Ausgabe in 2021. Deckung durch Minderausgaben bei 11.24.0001-78710300.901 Energiesparmaßnahmen (20.000 Euro) und 11.24.0001-78710300.905 Anpassung Gebäudeleittechnik (10.000 Euro)

 

Das Paul-Gnaier-Fechtzentrum wurde bisher mit einer einfachen Zweikesselheizungsanlage beheizt. Mitte letzten Jahres fiel ein Kessel der Anlage aus. Dieser kann nicht mehr repariert werden.

 

Entsprechend der Energiekonzeption der Stadt Heidenheim und den Anforderungen des Erneuerbaren-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg sieht die Verwaltung vor, bei der bestehenden Heizungsanlage den defekten Kessel durch einen Brennwertkessel zu ersetzen und die Anlage mit einem Blockheizkraftwerk zu ergänzen. Zusätzlich ist vorgesehen, in diesem Zuge die Warmwasserspeicherung und die gesamte Gebäudeleittechnik zu erneuern. Dadurch entsteht eine energiesparende und energieeffiziente neue Heizungsanlage. Der bestehende alte Kessel bleibt zur Abdeckung der Spitzenlast erhalten.

 

Von der Verwaltung wurden Grobkosten in Höhe von 100.000 Euro für die Erneuerung der Heizungsanlage und 50.000 Euro für das Blockheizkraftwerk geschätzt. Für die Maßnahme war eine aufwändige Fachplanung erforderlich. Die Fachplanung und auch das Ergebnis der Ausschreibung zeigten, dass der Aufwand für die Gesamtmaßnahme Heizungsanlage und Blockheizkraftwerk höher ausfällt als im Vorfeld angenommen. Nach Ausschreibung der Maßnahme liegt der Preis des günstigsten Bieters bei 179.248,24 Euro. Zusätzlich kommen zu der Maßnahme noch Planungskosten für das Ingenieurbüro in Höhe von 49.577,63 Euro dazu. Davon wurden bereits im Haushaltsjahr 2020 12.991,35 Euro abgerechnet. Die restlichen Planungskosten in Höhe von 36.586,28 Euro brutto müssen auf die Maßnahme Heizungsanlage einschließlich Warmwasserbereitung (nicht investiv) und Blockheizkraftwerk (investiv) aufgeteilt werden. Der Anteil an den Gesamtkosten für das Blockheizkraftwerk einschließlich Planungskosten beträgt 80.000,00 Euro. Der Anteil für die Heizungsanlage einschließlich neuer Warmwasserbereitung beträgt nach Abzug der bereits abgerechneten Planungskosten 135.834,52 Euro brutto.

 

Die Arbeiten für die Gesamtmaßnahme mit Erneuerung der Heizungsanlage und neuem Blockheizkraftwerk waren öffentlich ausgeschrieben. 12 Firmen haben die Unterlagen elektronisch abgeholt. Vier Angebote wurden abgegeben. Ein Angebot musste ausgeschlossen werden.

 

Günstigste Bieterin, ESW Wärmetechnik GmbH                                              179.248,24 Euro               98 %


Teuerste Bieterin                                                                                                          225.676,65 Euro          123 %

 

Kostenschätzung Ing.-Büro Merkle                                                                       182.925,65 Euro          100 %

 

Die Verwaltung empfiehlt, den Auftrag für die erforderliche Erneuerung der Heizung mit Blockheizkraftwerk an die preisgünstigste Bieterin, ESW Wärmetechnik GmbH, zu vergeben. Die Mehrkosten im investiven Bereich für das neue Blockheizkraftwerk in Höhe von 30.000,00 Euro können mit den Mitteln aus dem Produktsachkonto 11.24.0001-78710300.901 Energiesparmaßnahmen mit 20.000 Euro und dem Produktsachkonto 11.24.0001-78710300.905 Gebäudeautomation mit 10.000 Euro gedeckt werden. Die Mehrkosten für die Erneuerung der Heizungsanlage mit Warmwasseraufbereitung in Höhe von 35.834,52 Euro brutto werden über das Budget in der allgemeinen Gebäudeunterhaltung im Ergebnishaushalt gedeckt.

 

Die Bieterin hat die Verpflichtungserklärung gemäß Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge anerkannt.

 

 

 

 

 

Bernhard Ilg

Oberbürgermeister